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Schon früh im Schulleben steht eine große Entscheidung für Eltern und Kinder an: die Wahl der passenden Schulform nach der Volksschule. Sonderpädagogisches Förderzentrum, neue Mittelschule oder Gymnasium?


Welche Schulform passt am besten zum Kind und woran erkennt man das?


Zum Ende der Volksschulzeit dreht sich in vielen Familien der Schulalltag um diese Frage. Der Wechsel auf die weiterführende Schule wird zum Hauptthema.


Kinderwille, Elternwunsch oder Lehrerentscheidung?


Die Entscheidung, auf welche weiterführende Schule ein Kind gehen soll, wird in den meisten Regionen maßgeblich von den Eltern getroffen. Im Gespräch mit dem unterrichtenden Klassenlehrer ergibt sich auf Anfrage sicher für jedes Kind eine individuelle Schullaufbahnempfehlung oder Beratung, in welcher der Lehrer angibt, welche Schule aus seiner Sicht die richtige wäre, diese ist aber nicht bindend. In den meisten Fällen kennt der Lehrer das Kind sehr gut und hat seine bisherige schulische Laufbahn aus nächster Nähe miterlebt. Er weiß, wie das Kind lernt, was ihm schwer oder leicht fällt. Jedes Kind ist etwas ganz Besonderes. Und jedes Kind hat Stärken, aber auch Schwächen. Liegt vielleicht eine besondere Begabung, ein bestimmtes Interesse, ein handwerkliches Geschick vor? Ganz wichtig ist es, dass Kinder an der neuen Schule nicht über- oder unterfordert werden, ihre Interessen unterstützt und die Kinder vielfältig gefördert werden. Sie sollen einen Ort bekommen, um in Ruhe zu reifen und sich noch nicht allzu sehr festlegen zu müssen.


Das Kind und sein Wohlergehen bleibt im Mittelpunkt der Entscheidung!


Genau informieren


Darüber hinaus lohnt es sich, sich auch intensiv mit den unterschiedlichen Einrichtungen einer Schulform und dem Schulweg dorthin auseinanderzusetzen. Bevor Eltern sich für eine Schule entscheiden, sollten sie sich darum genau über das Angebot und das jeweilige Schulleben informieren. Bei Tagen der offenen Tür, die in der Regel einige Monate vor dem Anmeldebeginn für die weiterführende Schule stattfinden, können Eltern und Kinder einen ersten Eindruck von den jeweiligen Schulen bekommen. Tage der offenen Tür:


Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.lsr-t.gv.at/sites/lsr.tsn.at/


Kinder einbinden


Wenn Kinder auf eine weiterführende Schule wechseln, sind sie in der Regel alt genug, um mitzuentscheiden. Die Wahl der neuen Schule und die Frage, welche Schulform die richtige ist, sollte darum nicht ohne die Kinder getroffen werden. Eltern sollten auch Sohn oder Tochter zu Wort kommen lassen und zuhören, warum das Kind welche Schule bevorzugen würde.