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Kennen Sie das? Ihre Tochter bedient mit größter Selbstverständlichkeit das Ausmalprogramm im Internet, ohne dass es ihr jemand erklärt hätte. Mit dem MP3-Player kennt sich Ihr Sohn besser aus als Sie selbst. Und eine App auf Ihrem Smartphone zu bedienen, ist schon für die Kleinsten ein „Kinderspiel“. Ich sage mal, so geht es uns allen. Um zu lernen, wie all diese Geräte zu bedienen sind, brauchen Ihre Kinder Sie schon bald nicht mehr. Dadurch, dass die meisten Kinder schon früh mit Medien in Berührung kommen, haben sie einen ganz selbstverständlichen Umgang damit. Sie probieren einfach aus und lernen dabei ständig dazu – wie Menüs funktionieren, wie man mit der Maus umgeht, wozu die Knöpfe an der Fernbedienung da sind.  

Medienkompetenz ist jedoch mehr als Knöpfe drücken

Doch das, was Kinder für einen sinnvollen Umgang mit Medien brauchen, ist sehr viel mehr – wir nennen es „Medienkompetenz“. Dabei geht es darum, dass Kinder lernen,
·         für sich selbst Sinnvolles und Interessantes aus dem großen Medienangebot auszuwählen, statt wahllos zu konsumieren,

·         die Inhalte einzuordnen und zu verarbeiten,

·         Medienangebote und Werbung kritisch zu beurteilen, 

·         Medienbotschaften zu hinterfragen und sich nicht von der Anziehungskraft von Medienklischees einfangen zu lassen,

·         Medien auch dazu zu nutzen, kreativ zu sein und sich mit anderen auszutauschen. 

All dies lernen Kinder nicht von allein: Sie brauchen hierbei die Begleitung der Eltern oder anderer Erwachsener, also das, was man unter Medienerziehung versteht.

Medienerziehung braucht Ansprache

Einen sinnvollen Umgang mit Medien zu lernen, ist ein Prozess. Dieser Lernprozess muss in kleinen Schritten erfolgen, wenn das Kind nicht überfordert werden soll. Alles, was aus dem Fernseher, dem Computerspiel oder aus anderen Medien auf kleine Kinder einströmt, kommt zunächst "ungefiltert" bei ihnen an. Sie müssen erst noch lernen, wie sie das Gesehene und Erlebte einordnen und wie sie damit umgehen können. Sie brauchen verantwortungsbewusste Hilfe durch Erwachsene.  

Kinder dürfen Medien entdecken

Kinder sollten die Chance haben, die Welt der Medien, in der sie aufwachsen, in ihrer Vielfalt zu entdecken. Für Kinder im Volksschulalter heißt das vor allem, dass sie im Alltag Gelegenheit haben sollten, die Angebote und Möglichkeiten der verschiedenen Medien zu erkunden, jedoch in Kontakt mit den Erziehungsberechtigten.